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Entwicklungshilfe

E&Z: Entwicklung und Zusammenarbeit - Onlineausgabe der entwicklungspolitischen Zeitschrift mit Archiv. E+Z Entwicklung und Zusammenarbeit ist eine Monatszeitschrift. Sie wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung finanziert und von InWEnt (Internationale Weiterbildung und Entwicklung GmbH) herausgegeben. Die Zeitschrift ist nicht als Sprachrohr der Regierung konzipiert. Die Redaktion hat den Auftrag, ein kontroverses Diskussionsforum für Politik, Praxis, Wissenschaft und Zivilgesellschaft auf internationaler Ebene zu schaffen.

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) siehe besonders: Themen und Schwerpunkte, hier werden einzelne Förderprogramme vorgestellt
    dort auch: Die Kluft überwinden -  Wege aus der Armut (Broschüre)

Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ) Unternehmen des Bundes für Entwicklungsprojekte
Im Angebot der Bundeszentrale für politische Bildung zum Thema Entwicklungspolitik: Informationen zur Politischen Bildung 286 (2005)Entwicklung und Entwicklungspolitik
    dort auch: Aus Politik und Zeitgeschichte - Entwicklungspolitik - 26.11.2007
DIE ZEIT 15.09.2005 Nr.38 »Geld allein hilft nicht« Franz Nuscheler über die »uneinlösbaren Versprechen« der Entwicklungspolitik
ZEIT-Serie zur Entwicklungshilfe (1997) - immer noch sehr interessant zu lesen!
 I.: Das westliche Wohlstandsmodell taugt nicht als Kopie für die Armen
II.: Über die Schwierigkeiten, den Erfolg von Entwicklungsprojekten zu messen

III.: "Geld allein hilft selten"

sie auch: DIE ZEIT, 11.01.2007 Nr. 03 - Wofür das Ganze? - Eine Billion Dollar hat der Norden dem Süden gegeben, um die Armut zu bekämpfen. Doch viele Arme sind arm geblieben. Von der Hilfe profitiert haben Diktatoren, Kleptokraten – und die Helfer selbst.

Beispielprojekte:

Eden Foundation - ein seit 1987 in Tanout, Niger tätiges Entwicklungsprojekt stellt sich vor

AMBELAL HEINRICH MEMORIAL (A.H.M.) TRUST (Arokia): Integriertes Entwicklungsprojekt in Südindien, gegründet vom früher in Norderstedt tätigen Arzt Dr. S. Desai

Entwicklungsprojekte, die vom WELTHAUS Bielefeld initiiert oder unterstützt werden und die sich besonders für die Verbesserung der Chancen von Kindern und Jugendlichen einsetzen.

terre des hommes fördert mehr als 500 Hilfsprojekte in 25 Ländern der Erde. Auf dieser Seite findet man/frau eine Übersicht ausgewählter Projekte.

Die 15 Millenniumsdörfer der Welthungerhilfe Deutschland - In der Millenniums-Erklärung verabschiedeten 189 Staaten überprüfbare Entwicklungsziele. Bis zum Jahr 2015 soll der Anteil der Hungernden und extreme Armut halbiert werden:

Die Millenniumsziele:

Ziel 1: Extreme Armut und Hunger beseitigen
Zwischen 1990 und 2015 die Zahl der Menschen halbieren, die weniger als einen US-Dollar täglich zur Verfügung haben. Zwischen 1990 und 2015 den Anteil Menschen, die Hunger leiden, halbieren.
Ziel 2: Grundbildung für alle Mädchen und Jungen gewährleisten
Bis zum Jahr 2015 sicherstellen, dass Kinder auf der ganzen Welt, Jungen wie Mädchen, eine Grundschulbildung abschließen können.
Ziel 3: Förderung der Geschlechtergerechtigkeit
Die Geschlechterungleichheit in der Primär- und Sekundarschulbildung bis 2005 beseitigen, auf allen Bildungsebenen bis zum Jahr 2015.
Ziel 4: Kindersterblichkeit um zwei Drittel senken
Zwischen 1990 und 2015 die Sterblichkeitsrate von Kindern unter fünf Jahren bis 2015 um zwei Drittel verringern.
Ziel 5: Müttersterblichkeit um drei Viertel senken
Zwischen 1990 und 2015 die Müttersterblichkeitsrate um drei Viertel senken.
Ziel 6: HIV/Aids, Malaria und andere Krankheiten bekämpfen
Bis 2015 die Ausbreitung von HIV/Aids zum Stillstand bringen und allmählich umkehren. Bis 2015 die Ausbreitung von Malaria und anderen schweren Krankheiten zum Stillstand bringen und allmählich umkehren.
Ziel 7: Sicherung der ökologischen Nachhaltigkeit
Die Grundsätze der nachhaltigen Entwicklung in einzelstaatliche Politiken und Programme einbauen und den Verlust von Umweltressourcen umkehren.
Bis 2015 den Anteil der Menschen um die Hälfte senken, die keinen nachhaltigen Zugang zu einwandfreiem Trinkwasser und zu grundlegenden sanitären Einrichtungen haben. Bis 2020 eine erhebliche Verbesserung der Lebensbedingungenvon mindestens 100 Millionen Slumbewohnern erreichen.
Ziel 8: Aufbau einer globalen Entwicklungspartnerschaft, welche die Diskriminierung in Handels- und Finanzsystemen überwindet und die Entschuldungsinitiative fördert
Ein offenes, regelgestütztes und nichtdiskriminierendes Handels- und Finanzsystem weiterentwickeln, sowie sechs weitere Zielvorgaben.

 

 

gclasen, 24.06.2009